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Ein Fahrgestell mit besonderen Qualitäten

Wasserauen Das Museum Appenzellerbahnen präsentiert ein Funktionsmodell nach Klose. Lenkbare Vorder- und Hinterachsen sind s bei 40-Tönnern auf der Strasse eine Selbstverständlichkeit. Der Bahningenieur brachte solche schon 1888 auf die Schiene.

Jetzt wurde diese Innovation im Museum Appenzellerbahnen in Wasserauen neu belebt. Am Samstag wurde ein Funktionsmodell des Klose-Untergestells eingeweiht, das von der Modellhaufirma Öhrli und Fricker in Zürich anhand der Originalpläne nachgebaut wurde. Man habe zuerst herausfinden müssen, wie das Ganze funktionierte, sagte 'Museumsmacher' Willi Müller, der die Pläne im Ausserrhoder Staatsarchiv entdeckt hat.

Es sei schwierig gewesen, eine versierte Firma zu finden, die sich an diese 'Uhrmacherarbeit' heranwagte, zumal das Fahrgestell im Massstab 1:17 auf keine gängige Modelleisenbahn passt, also ein Unikat bleiben wird. Dank dreier Ausserrhoder Stiftungen konnte es trotzdem finanziert werden, so dass sich kundige Hand der Sache widmete. Für Willi Müller ist klar: 'Das Modell dürfte uns kaum gestohlen werden; es ist für Eisenbähnler nutzlos.'


Aufgegleist: Willi Müller setzt das Modellerstmals auf die Schienen - Bild: Rolf Rechsteiner

Erinnerungen an die Ruckhaldekurve

Nicht aber für das Museum, das sich in diesem Jahr der Ruckhaldekurve zwischen St. Gallen und Riethüsli widmet. Sie wird von der Bildfläche verschwinden, wenn der im Bau befindliche Tunnel erfolgreich in Betrieb geht. Adolf Klose hat nämlich für die ehemalige St. Gallen-Gais- Altstätten-Bahn eine Pionierarbeit geleistet in mehrfacher Hinsicht. Sein Auftrag war, 30 m lange Transportwagen zu bauen, die auf dem engen Kurvenradius gefahren werden konnten, ohne dass das Zahnrad blockierte und den Wagen aus den Schienen hob. Erschwerend kam dazu, dass ihm die Meterspur aufgezwungen wurde.

Einträgleiches Patent

Er entwickelte ein Gestänge, das in wechselseitigem Zusammenspiel die vorderen und die hinteren Räder in den Kurvenverlauf bewegte (analog 40-Tönner), während das Zahnrad auf der Mittelachse sich nach beiden Seiten um 51 mm verschieben konnte. Die Erfindung war derart spektakulär, dass sie von den Württembergischen Staatsbahnen und von den K+K Bosnischen Bahnen übernommen wurde; Klose verdiente gutes Geld mit seinem Patent.

Das Museum kann nun am Modell zeigen, wie sich der Me¬chanismus auf der Schiene ver¬hielt. Zum besseren Verständnis wurde auch eine 3D-Animation erstellt, die Teil der aktuellen Ausstellung ist.

Rolf Rechsteiner; redaktion@appenzellerzeitung.ch

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Virtuelle Ausstellung 'Hundert Jahre Strecke Herisau - Gossau'

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