Herisau, der ursprüngliche Bahnhof der Appenzeller Bahn


Für den Bahnhof Herisau folgen wir im Wesentlichen der Ausstellung 1919 in Wasserauen.

Damit überhaupt der Überblick zu gewinnen ist

Der Blick von Osten in der ursprünglichen Konstellation, etwa oberhalb der heutigen Einmündung er Schützenstrasse in die Gossauer Strasse aufgenommen.

Die Situation von Rosenburg-Rosenburg-Hügel gesehen. Eingezeichnet sind die späteren Veränderungen.

Die Bahnlinie der AB auf der Siegfriedkarte von 1883 (die Blickpunkte auf den oben stehenden Bildern gelb)...

... und übertragen auf eine aktuelle Ortho-Foto (die Blickpunkte auf den oben stehenden Bildern diesmal rot)....

Wir folgen dem Geleise bis zum Bahnhof

Damit man mit der Bahn ins Dorfzentrum kommen konnte, musste beim Ebnet die Ecke des Hügels durchschnitten werden.
Wir haben das noch heute bestehende Haus beim Südausgang der Schneise an seinem ungefähren Standort eingesetzt.

Die Bahnlinie entlang dem Hang zum Ebnet, etwa von der heutigen katholischen Kirche aus gesehen. Rechts im Bild die Einfahrt zum Durchstich der Ebnet-Höhe. Auf halber Höhe des Bildes, etwas im Hintergrund die Werkstätten der Appenzeller Bahn. Beim Bahnhof gab es nur einen Wagen-Unterstand.

Der Blick von der Dorfseite her zum Durchstich. Am Eingang zum Durchstich haben wir das Haus eingeblendet, das auch heute dort steht.

Das Haus mit dem Durchstich auf einer Orthofoto kenntlich gemacht.

Der Bahnhof

Wo der erste Bahnhof Herisau ursprünglich gelegen hat, ist heute nur noch schwer nachvollziehbar. - Wir versuchen es.

1875 wird die Bahn ins Dorfzentrum geführt. Eine Art Stumpengeleise mit Kopfbahnhof ist dafür nötig.
Der als „Schelmentöbeli“ bezeichnete Abfluss des Bächleins aus der Gegend der heutigen Kaserne wird auf einen Damm überschritten.

Der Bahnhof Herisau, aufgenommen wohl vom Hügel beim Durchstich.

Die Dorfseite des Bahnhofes.

Der originale Katasterplan für den Bahnhof Herisau.

Das ist in etwa der Ausschnitt.

Und so sieht es in der Überlagerung aus.