Ausstellung '125 Jahre St. Gallen - Gais'

Die Ruckhalde und ihre Probleme

Der Damm eine Meisterleistung

Ein frei aus der Halde aufragender Damm und eine sich harmonisch hinziehende Strecke zur Hochwacht - ein Meisterwerk.

Über den inneren Aufbau des Dammes gibt es keine Unterlagen. Zu vermuten ist ein massiver Stein-Kern, der vielleicht sogar auf dem felsigen Untergrund aufsetzt. Der Rückbau wird es zeigen.

Die Sache mit der Zahnstange

Ausgangsbasis ist die Zahnstange System Riggenbach mit Wangen aus Walzstahl und trapezförmigen Stegen. Klose fügte den Wangen Längsrippen an, die das Verdrehen der Stege verhindern sollten. Die Stegbefestigung hielt den Kräften des Zahnrad-Bahnbetriebes auf Dauer aber nicht Stand. Später hat man darum die Stege eingeschweisst (Bild).

Leiter-Zahnstangen sind steif und müssen auf den Bogenradius hergestellt werden. Aus produktionstechnischen Gründen wurden nur gerade Elemente und solche mit
30-m-Kurve gefertigt. Das führte zu einem leicht eckig anmutenden Gleisverlauf.

Im Frühjahr 1980 wurde die Riggenbach-Klose Zahnstange ausserhalb der eigentlichen Kehrkurve durch eine solche des Systems Strub ersetzt, die einfacher ist und sich biegen lässt.

Der Hang hat sich bewegt

Trotz aller Solrgfalt beim Bau ist der Hang sich mit der Zeit leicht nach unten gerutscht. 1979/80 musste umfassend saniert werden, um den Radius der Kehrkurve wieder auf 30 Meter zu bringen.

Die bei der Sanierung notwendig gewordene Hangbefestigung.

Hinter dem Damm wird nach und nach aufgefüllt

Urspränglich steht der Damm ab etwa Kurvenmitte frei auf der steilen Hanlde. Innen ergibt sich ein eigentlicher Graben.

Bei Bauarbeiten, vor allem an der Teufener Strasse im Zusammen-

Gegen Schluss ist die Ruckhaldenkurve bis über die Dammkrone vollständig aufgefüllt.