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Die Zahnrad-Triebwagen Nr. 1 - 5 der SGA


Die (damals) weltweit stärksten Schmalspur-Triebwagen


Bei Elektrifikation der Appenzeller Strasenbahn (A.St.) wurden als Triebfahrzeuge fünf Personen-Triebwagen für 2. und 3. Klasse mit Gepäckabteil (BCFeh 4/4) und 600 PS Stundenleistung bestellt. Dabei wurde die SLM Winterthur als Generalunternehmerin bestimmt, wobei die elektrische Ausrüstung durch die BBC und der wagenbauliche Teil von der SIG geliefert wurden.

Gleichzeitig erhielt das Unternehmen nun den Namen „Elektrische Bahn St. Gallen - Gais - Appenzell.

Mit einer Leistung von 600 PS waren die neuen Triebwaren damals die stärksten Adhäsions-/Zahnradtriebwagen der Welt.

Eine Besonderheit bildete die Antriebseinheit

Der ursprünglich auf eine Spurweite von 75 cm ausgelegte Kurven-Radius von nur 30 Meter hatte schon für die A.St. besondere Konstruktionen bei Lokomotiven und Wagen nach sich gezogen. Auch bei den neuen elektrischen Triebwagen verunmöglichten sie den schon damals üblichen Einbau der Fahrmotoren in den Drehgestellen, direkt auf den Achsen. Es musste eine aufwendige Konstruktion gewählt werden, bei welcher die Motoren im Untergestell des Wagens verankert sind. Die Kraftübertragung erfolgt von dürt über eine Kardan-Welle auf Achsgetriebe, die Adhäsions- wie Zahnräder bedienten.

Hier eine Werkaufnahme der Antriebseinheit:


Zum besseren Verständnis, wie die Konstruktion unter dem Wagenbolden aufgehängt ist:


Konkret muss man sich das so vorstellen: